10. August 2010
Heute teilte mir mein Mobilfunkanbieter in nettem türkisch mit, dass meine türkische SIM-Karte in 5 Tagen gesperrt wird. Google sagt dazu, dass seit 2006 alle Handys in der Türkei mit Hilfe ihrer IMEI auf ihren Besitzer registriert werden müssen. Und logisch, das ist die Türkei, braucht man dazu einen Reisepass:-/. Also jemanden vom Lokalkomitee angerufen der mir seinen schon zum Kauf der SIM-Karte ausgeliehen hatte. Glücklicherweise waren noch ein paar türkische Arbeitskollegen mit mir in der Statt um eine Odysee durch allerhand Handyshops zu beginnen. Nach einer Stunde war dann klar, dass eine Registrierung meiner IMEI ohne Reisepass nicht machbar ist. Einziger Ausweg, ein gebrauchtes türkische Handy kaufen. Na toll …
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8. August 2010
Die erste Sightseeingtour stand an. Darum ging es auch als erstes zu den Klassikern Topkapı-Palast, Yerebatan Sarnici, Sultan-Ahmed-Moschee, Hagia Sophia, Tünel, Füniküler.
Am Abend wurde am örtlichen Getränkedealer erstmal aufgetankt. Hier kostet das Bier nur 3 Lira bevor es in eine Bar (Bier 5Lira) und zu später Stunde in den Club (Bier 12 Lira) ging. Interessanter Weise war die İstiklal Caddesi in Taxim um 5 Uhr morgens noch immer so belebt wir um 5Uhr Mittags.
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5. August 2010
Heute bin ich endlich zum Wohnheim der İstanbul Teknik Üniversitesi umgezogen. Hier sieht es ein wenig westlicher aus. Es riecht nicht, es fällt nicht auseinander, es ist günstiger und es hat sogar europäischiche Toilleten und Internetanschluss an jedem Bett. Ich teile mir mein Zimmer mit 2 Franzosen und im gesamten Wohnheim sind mehrere IAESTE Studenten untergebracht. Kurz und bündig einfach toll hier:-) Leider müssen alle Studenten schon in 3 Wochen wegen Rennovierungsarbeiten ausziehen. Aber wenigstens 3 Wochen ein WC :-p
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3. August 2010
ÖPNV erfolgreich gemeistert und ohne Probleme zur Uni gefunden. Trotz absichtlichen 30minütigen Zuspätkommens bin ich erst 2. im Labor. Nach der Arbeit bin ich mit Robert, einem IAESTE Praktikan der mit mir arbeitet nach Taxim gefahren und wir sind mit seiner Freundin die İstiklal Caddesi entlanggeschlendert. Es gab Kumpi, eine Ofenkartoffel mit allerhand Ingredenzien Ingredienzien. Für 6 Lira recht teuer für einen türkischen Snack. Ein Döner kostet um die 3 Lira, 0,5L Wasser 50 Kuruş.
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2. August 2010
Als meine Gözde, meine Abholung 11:30 endlich eintrifft ging es mit dem Bus auf zur Yıldız Teknik Üniversitesi. Mein Prof Mr. Javuz und seine rechte Hand Elif haben mich sehr nett begrüßt und in meine Arbeit eingewiesen. An meinem Arbeitsplatz erwarteten mich insgesammt drei Gruppen, die an verschiedenen Projekten arbeiteten. Jede Gruppe bestand aus jeweils ein oder zwei türkischen sowie IAESTE Praktikanten. Unsere Gruppe sollte sich um Optimierung von Bildbearbeitungsalgorithmen für eine spätere Implementierung auf Mikrocontrollern kümmern. Aber da man sich an seinem ersten Arbeitstag nicht gleich überarbeiten darf bekam ich ersteinmal eine Führung über den Campus wovon es an der YTÜ 3 gibt und meiner sicherlich der schönste, wenn auch der kleinste ist. Teile davon stammen von einem alten osmanischen Schloss und laden mit seinen parkähnlichen Wegen, Plätzen und einer Vielzahl von Cafes zum studieren und verweilen ein.
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1. August 2010
Nach einem äußerst ausgiebigen Erholungsschlaf habe ich mich ein wenig mit dem ÖPNV vertraut gemacht. Es gibt ganz in der Nähe ein UBahn- und Bushaltestelle. Im Anschluss ging es zu den Kizil Adalar (Prinzeninseln), das heute Ziel einer IAESTE Tagestour sein sollte. Leider haben wir durch die gestrigen Auschweife etwas lang geschlafen, sodass wir erst gegen 18:00 auf der Insel Büyükada eintrafen. Unser Timing war sogut, dass wir den anderen IAESTE-Leute noch beim Ablegen zusehen konnten.:-( Zum Glück fuhr ein Student vom IAESTE Lokalkomitee nicht mit den anderen zurück. Er zeigte uns ein wenig die Insel bis wir gegen 21:00 wieder den Rückweg antraten. Unsere Wege trennten sich in Kabataş und ich machte mich allein auf den Weg ins Wohnheim. Alles im allen war es ein recht interessanter Tag, an dem wir zwar einen Großteil mit Warten verbrachten (ÖPNV, Fähre) aber dafür viel Zeit für Gespräche hatten.
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1. August 2010
Wir schreiben den 31.07.2010. Auf nach Istanbul. Dort werde ich 6 Wochen als IAESTE Praktikant an der Yıldız Teknik Üniversitesi verbringen.Von Leipzig aus ging es mit Umstieg in Wien mit Austrian Airways nach Istanbul. Freundlicher Weise haben mich 2 IAESE TURKEY Member vom Flughafen abgeholt. Bei geschätzen 33 Grad Lufttemperatur und einer enormen Luftfeuchtigkeit war der klimatisierte Linienbus eine willkommene Abkühlung. Es ging als erstes nach Taksim um einen Akbil (elektronischer prepaid Fahrausweis für den OPNV) und eine SIM-Karte von TURKCELL zu kaufen.
ACHTUNG: Für die SIM-Karte muss auch als deutscher Staatsbürger einen Reisepass vorweisen. Welcher sich in der Türkei im weiteren für ausländische Staatsbürger als sehr nützlich erweisen wird. Mit dem Personalausweis kann man zwar ohne Probleme einreisen, allerdings will man später dann doch eher den Reisepass sehen.
Nach einem kleinen Happen ging es weiter zum Wohnheim im Ortsteil Maslak. Nach einem weiterem Passproblem (Ich hab nämlich keinen) bekomme ich dann aber doch noch Unterkunft und Bettwäsche. Ich teile mit mein Zimmer noch mir Amr, einen Sudanesen. Es stehen in unserem 3×5m großen Zimmer noch 2 weitere Betten. Ich hoffe es kommen nicht noch mehr Gäste in unser bescheidene Bude, in der noch 2 Schränke, ein Kühlschrank und ein Tisch stehen. Insgesamt machen die 3 Wohnheimblöche trotz netter Fassade des zur Straße gewandten Blocks einen ziemlich heruntergekommenen Eindruck. Schon am Eingang stinkt es nach Schweiss und überall blättert die Farbe von den Wänden. Doch darüber machte ich mir erstmal kaum Gedanken, denn Amr lädt mich nach 10min Aufenthalt zur 1. IAESTE Party ein. Also Gepäck abstellen und mit dem Bus wieder ins Stadtzentrum. Es geht nach Kabataş. Dort erwarten uns schon einige IAESTE Leute. Wir gehen an Board des Schiffs “life roof”. Das Gedränge ist groß aber die Musik, ein Mix aus typischer Clubmusik und türkischen Klängen, sowie die nächtliche Istanbul Rundfahrt entschädigen die Strapazen des Tages. Während der morgentlichen Begrüßung des Muezin um 05:00 falle ich endlich ins Bett. Ein 24h Tag geht zu Ende.
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